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Ahoi,
wir laden Dich hiermit zum Landesparteitag der Piraten Niedersachsen am 13. und 14. März 2010 nach Osnabrück ein. Der Parteitag findet im Gymnasium in der Wüste, Kromschröderstrasse 33, 49080 Osnabrück statt. Der Parteitag beginnt am 13. März um 9.00 Uhr. Die Akkreditierung wird ab 08.30 beginnen. Es wird der Vorstand, das Schiedsgericht sowie die Kassenprüfer neu gewählt.
Aktuelle Infos zum Parteitag findest Du unter: http://wiki.piratenpartei.de/Landesverband_Niedersachsen/Landesparteitag_2010.1
Vorläufige Tagesordnung: Am ersten Tag beginnen wir mit Festlegung der Versammlungsämter, der Tagesordnung und der Geschäftsordnung. Danach werden Satzungs- änderungsanträge zu Wahlen diskutiert und abgestimmt, die dann bei den darauf folgenden Vorstandswahlen zum Einsatz kommen. Ebenfalls am ersten Tag ist die Annahme des letzten Protokolls sowie die Entlastung des Vorstands eingeplant.
Der zweite Tag beginnt mit der Wahl des neuen Schiedsgerichts und wird dann mit den weiteren Satzungsänderungsantragen fortgeführt.
Weitere Details zur vorläufigen Tagesordnung sowie eine exaktere Zeitplanung findest Du unter:
http://wiki.piratenpartei.de/Landesverband_Niedersachsen/Landesparteitag_2010.1/Tagesordnung
Eine Sammlung der vorgeschlagenen Satzungsänderungen findest Du unter: http://wiki.piratenpartei.de/Landesverband_Niedersachsen/AG_Satzung/Gesamte_Satzung
Wir freuen uns über Deine Teilnahme.
Viele Grüsse, der Niedersächsische Landesvorstand |
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Zum wiederholten Male zeigt sich, dass in diesem Land nur ein Staatsorgan bereit ist, die Freiheit der Bürger zu schützen. Das Bundesverfassungsgericht urteilte heute, dass die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form gegen das Grundgesetz verstößt. Die Piratenpartei begrüßt dieses Urteil ausdrücklich und hofft, dass mit dieser Schelte die etablierten Parteien sowie die Bundesregierung endlich lernen, dass Bürgerrechte ein unveräußerliches Gut sind. »Das Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die bürgerrechtsfeindliche Gesetzgebung der letzten Jahre«, so Jens Seipenbusch, Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei. »Unser Etappenziel ist gemeinsam mit unseren Verbündeten erreicht. Jetzt gilt es, den Schwung auf europäischer Ebene zu nutzen, um die zugrundeliegende EU-Richtlinie für unrechtmäßig zu erklären, damit die Vorratsdatenspeicherung nicht über diesen Umweg eingeführt werden kann. Das Urteil zeigt, dass die Piratenpartei dringend benötigt wird: als Gegenpol zu den etablierten Parteien im Kampf um die Bürgerrechte. Das wird sich sicher auch bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeigen.« |
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Am vergangenen Dienstag veranstaltete die Piratenpartei Deutschland zum Thema Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) einen bundesweiten Informationstag. A nhänger der PIRATEN informierten am 23. Februar 2010 interessierte Bürger vor den Staatskanzleien in ganz Deutschland, so auch in Hannover, der niedersächsischen Landeshauptstadt. Dort trafen sich etwa 20 Teilnehmer um 14 Uhr und zogen in einem Demonstrationszug samt Lautsprecherwagen durch die hannoversche Innenstadt. Viele Bürger waren hoch interessiert und die Piraten freuten sich ersichtlich über das rege Interesse der Bevölkerung. „Über 2000 Informationsblätter haben wir am heutigen Tag, an den interessierten Bürger verteilt“, äußerte Benjamin Reschke, Schatzmeister des Kreisverbandes Wolffenbüttel-Salzgitter der Piratenpartei.
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Der Landesvorstand der Piratenpartei Niedersachsen hat Wolfenbüttel als Austragungsort für den nächsten Programmparteitag am 28./29. August festgelegt.   Anfang des Jahres wurde die Ausrichtung eines Programmparteitages beschlossen, damit die in Niedersachsen ansässigen Mitglieder sich über weitergehende, politische Programmpunkte, auf Landesebene verständigen können, was gerade auch in Hinsicht auf die kommenden Kommunal- und Landtagswahlen in Niedersachsen von besonderer Bedeutung ist, um die landespolitischen Zielvorstellungen deutlich machen zu können. |
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Bereits im Herbst 2008 hatte die Niedersächsische Landesregierung gangekündigt, ein neues Versammlungsgesetz erlassen zu wollen. Anfang Januar 2009 wurde dann ein inoffizieller Referentenentwurf des Innenministeriums bekannt. Geplant sind beispielsweise erhebliche Dokumentationspflichten bei der Anmeldung – neben den bisher vorgeschriebenen Angaben zu Zeitpunkt, Ort, Thema und dem Namen des Veranstalters sollen künftig z. B. persönliche Angaben des Veranstalters, der beabsichtige Ablauf und zur „Durchführung der Versammlung mitgeführte Gegenstände“ angegeben werden. Auf Anforderung müssten auch die persönlichen Daten der Ordner an die Versammlungsbehörden übermittelt werden. Diese umfangreichen Dokumentationspflichten würden auch für Eilversammlungen gelten. Sowohl Leiter als auch Ordner sollen von den Versammlungsbehörden als „ungeeignet“ abgelehnt werden können. Während der Versammlung soll der Versammlungsleiter verpflichtet werden, „geeignete Maßnahmen“ zu treffen, um Gewalttätigkeiten „aus der Versammlung heraus“ zu verhindern. Versammlungen, die den "Eindruck der Gewaltbereitschaft" vermitteln, sollen von der Polizei aufgelöst werden können
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Am 1. Januar des neuen Jahres tritt deutschlandweit das ELENA (elektronischer Entgeltnachweis) Verfahrensgesetz in Kraft. Es wurde initiiert, um durch digital bereitgestellte personenbezogene Daten die Beantragung von Sozialleistungen zu vereinfachen. Zukünftig sind daher alle Arbeitgeber verpflichtet, monatlich für jeden ihrer Beschäftigten einen ausführlichen Datensatz mit sensiblen persönlichen Informationen an eine zentrale Speicherstelle des Bundes zu übermitteln. Diese Regelung betrifft über 40 Millionen Menschen, unabhängig davon, ob sie jemals Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Die Speicherung geschieht damit auf Vorrat. Die Betroffenen haben zudem kein Widerspruchsrecht. Die Piratenpartei Deutschland kritisiert diese unmäßige Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten. Dies ist für den beabsichtigten Zweck des Bürokratieabbaus nicht erforderlich und im geplanten Umfang auch keinesfalls gerechtfertigt. Der Aufbau einer zentralen Datenbank mit derartigen Informationen widerspricht dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. |
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