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Die Piratenpartei Niedersachsen erweiterten am vergangenen Wochenende bei ihrem ersten Programmparteitag in der Wolfenbütteler Lindenhalle ihr Programm um weitreichende Punkte für die Landes-, Bundes- als auch Europapolitik. Neben klassischen Piratenthemen wie Versammlungsrecht und Basisdemokratie haben auch Programmpunkte eine überwältigende Zustimmung erhalten, die bisher weniger mit den Piraten in Zusammenhang gebracht wurden. Das neue Umweltprogramm der Piraten hat einen Umstieg auf 100% regenerative Stromerzeugung bis zum Jahre 2030 für Niedersachsen zum Ziel. Am Atomausstieg soll mindestens festgehalten werden, unsichere Kraftwerke wollen die Piraten aber auch schon vorzeitig vom Netz nehmen lassen. Das Atommülllager in Gorleben hat bei den Piraten eine völlige Abfuhr erhalten. Die Piraten sind für eine ergebnisoffene bundesweite Suche und schließen dabei auch Niedersachsen selbst nicht aus. Des Weiteren wurde ein umfangreiches Papier zur Bildungspolitik mit überragender Mehrheit als Arbeitsgrundlage bestätigt. Die Piraten legen dabei großen Wert darauf, dass das Bildungssystem nicht mit weiteren harten Reformen überzogen wird und Eltern mit an dem Wandel des Schulsystems beteiligt werden. Die Schüler sollen zu mehr Medienkompetenz erzogen werden, gleichzeitig soll mehr Wert auf die Persönlichkeitsrechte und Datenschutz der Kinder und Jugendlichen gelegt werden. Die Piraten setzen die Segel zur Kommunalwahl in Niedersachsen! |
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Niedersachsen, Wolfenbüttel – Richtungsweisende Ergebnisse kennzeichnen den ersten Tag des Programmparteitages des niedersächsischen Landesverbandes, dessen Mitglieder entschlussfreudig und konstruktiv ihr Programm um entscheidende Themen erweiterten. Die gute Vorbereitung der Ausrichter aus dem Kreisverband Wolfenbüttel-Salzgitter und dem Stadtverband Braunschweig sorgte in der Lindenhalle für ein anhaltend positives Klima während der arbeitsreichen Stunden. Somit war es den Piraten möglich, alle fünf Themenblöcke binnen eines Tages abzustimmen. Alleinstellungsmerkmal der Piratenpartei ist, dass eine Landesgliederung losgelöst von den bisherigen Beschlüssen der Bundespartei ein eigenes Grundsatzprogramm entwickelt. |
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Am 28. / 29. August wird der Niedersäschsische Landesverband der Piratenpartei seinen ersten Programmparteitag in Wolfenbüttel abhalten. Als größte aufstrebende außerparlamentarische Partei will die Piratenpartei nun ihr Programm um wichtige Themen wie Bürgerbeteiligung, Bildungspolitik, Schulreform und Sozialpolitik, sowie diverse Ideen und Entwürfe zum staatlichen Transparenzgedanken, erweitern. Austragungsort ist die Lindenhalle. Beginn laut Tagesordnung ist 10 Uhr morgens, der Einlass um 9 Uhr. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Die Piraten Niedersachsen haben eigens für diesen Programmparteitag in digitaler Zusammenkunft diverse Thesen erarbeitet, welche sie auf diesem Parteitag durch ihre Mitglieder, ohne jedwede Delegation, basisdemokratisch diskutieren und legitimieren wollen. Mit großem Interesse werden die untergliederten Verbände der niedersächischen Piratenpartei die Ergebnisse der Basis gerade in Bezug auf die im kommenden Jahr bevorstehenden Kommunalwahl erwarten. Die Themengebiete wachsen und der niedersächische Landesverband mit über 1000 Mitgliedern stellt sich den Herrausforderungen, eine ergebnisorientierte Erweiterung des niedersächischen Parteiprogramms zu erreichen. Einzelheiten zur Tagung, sowie weitere Informationen zur zeitlichen Gestaltung sind im Internet auf folgenden Seiten zu finden. http://www.piratenpartei-niedersachsen.de/parteitag.html |
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Am 11. August findet in Hannover, beginnend am Ernst-August-Platz um 19:00 Uhr, eine Demonstration gegen die bisher bekannt gewordene Fassung des neuen Versammlungsgesetzes für Niedersachsen statt.
Aufgerufen hat der AK Vorrat, dem sich mittlerweile engagiert mehrere Parteien angeschlossen haben, darunter die Piratenpartei Niedersachsen und deren Jugendorganisation, die Jungen Piraten.
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Die Piratenpartei Niedersachsen warnt eindringlich vor den Plänen der Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) eine "freiwillige" Selbstzensur der Presse zu installieren. Die Ministerin verlangt mit ihrem Entwurf der "Mediencharta" eine verbindliche Erklärung der Pressevertreter, dass künftig unter anderem über "Herausforderungen" beim Thema Integration in "kultursensibler Sprache" berichtet wird. Die Piratenpartei appelliert an die Pressevertreter, Einflußnahme der Politik auf ihre Berichterstattung strikt abzulehnen! Durch die Vorgabe, möglichst nur noch positiv über Projekte zu berichten, wird eine kritische und wahrheitsgemäße Berichterstattung durch die Presse nicht mehr möglich sein. Die Piraten Niedersachsen unterstützen ausdrücklich eine Förderung der Integration in Deutschland lebender Immigranten. Dies darf aber nicht in einer Einschränkung der Pressefreiheit münden.
"Hier sollen die Defizite einer verfehlten Politik verdeckt werden" so Dr. M. Ramaswamy, Vorstandsmitglied der Piraten Niedersachsen, "Erst durch Erkennen und Benennen der Probleme lassen sich Lösungen finden. Statt einer Einschränkung der Pressefreiheit durch die Hintertüre, benötigen wir dringend langfristig gute Integrationsprojekte und eine Schulpolitik, die die Integrationsmöglichkeiten durch gute Bildung erhöhen." |
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Es ist WM und ganz Deutschland richtet Augen und Ohren nach Südafrika. Wie schon bei der WM 2006 in Deutschland wird die Euphorie der Fussballbegeisterten Bevölkerung auch dieses Jahr ausgenutzt um eine Reform in die Wege zu leiten, die dem Bürger tief in die Tasche greift. Damals wurden die MWSt Erhöhung und die Gesundheitsreform beschlossen. Diesmal ist es wieder die Reform des Gesundheitswesens. Statt die Chance zu ergreifen, das Gesundheitswesen von Grund auf zu reformieren, werden erneut nur die Auswirkungen bekämpft, nämlich die Kosten. Schon jetzt steht fest, dass mit dem auf unbestimmte Zeit festgeschriebenen Arbeitgeberanteil von 7,3 % alle weiteren Erhöhungen einseitig vom Versicherten zu leisten sind. Statt die Solidargemeinschaft zu stärken, indem auch die Arbeitgeber ihren Anteil leisten, werden diese geschont. “Auf jegliche Kopfpauschalen muss verzichtet werden, denn solche Pauschalen stellen grundsätzlich eine relative Mehrbelastung für Menschen mit geringerem Einkommen dar. Sie sind damit antisozial. Nichts anderes als eine Kopfpauschale ist die Zusatzprämie, die nun eingeführt wird, auch wenn sie nicht so genannt wird. Sinnvoller ist es, auch Zusatzbeiträge am Einkommen des jeweiligen Bürgers zu bemessen!” so Benjamin Reschke, Schatzmeister des Kreisverbandes Wolfenbüttel-Salzgitter der Piratenpartei Niedersachsen. |
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